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S
Schäfereigerechtigkeit

Die Schäfereigerechtigkeit ist die Befugnis, die eigenen Schafe auf fremden Grundstücken weiden zu lassen. Die Schafe wurden nicht nur auf den Gemeindeängern geweidet, sondern auch auf Feldern (und z.T. auch abgemähten Wiesen) nach der Ernte und vor der Aussaat. Dazu mußte jeder sein Ackerstück ebenso wie bei der Hütung der übrigen Herden frei zur Verfügung stellen. Dasselbe galt auch für das Brachland. -RZ-

>Lit.2,S81

Schafsschatz

Die Gemeinde hatte für ihre Gemeindeschäferei eine bestimmte Steuer an den Landesherrn zu zahlen. In der GLV heißt es zu Geitelde unklar: „Es wird nur der gewöhnliche entrichtet.“-RZ-

 

Schwad

Ein Schwad ist eine Reihe gemähtes Gras.

Separation

In der Agrargeschichte die Auflösung der genossenschaftlichen Wirtschaftsweise; in Deutschland im 18. und frühen 19.Jh. besonders die Aufteilung der Allmende an den bisher Nutzungsberechtigten ; Aufhebung der Gutsherrnschaft und nach Ablösung durch die Nutzungsberechtigten Übertragung des Grundeigentums und der Gebäude an diese.

-RZ-

Stabrecht

Das Stabrecht ist das Recht einer Person, wonach jeder andere, der sich Schafe hält, diese mit der Herde des Schäfereiberechtigten austreiben lassen muss.  D.h. jeder Besitzer von Einzelschafen muss diese in die Herde des Schafberechtigten, des Schafmeisters geben.  Dieser hält sich dafür einen Schäfer, der auch von ihm besoldet werden muß.  Der Stabherr hat das Recht auf den Schafdünger, das mit dem Pferchrecht verbunden ist.

Schafdünger war sehr begehrt.  Im allgemeinen darf der Ackermann das Hürdelager (bei dem sein Feld gedüngt wurde) doppelt soviel Nächte auf seinem Acker behalten als der Kotsasse.  Diese Bedüngung musste aber vom Besitzer des Ackers an den Stabberechtigten bezahlt werden.-RZ-

->Lit.2, S.81

 

 

 

Stremel

Ein Stremel ist ein schmales Landstück.-RZs-

Stück

Unter Stück versteht man einen Besitz- oder Ackerstreifen. Es ist ein älterer Begriff für Flurstück. -RZs-