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L
Lange Stücke

Lange Stücke sind Ackerflurstücke von oft 200 – über 1000 m Länge und sehr schmaler Breite (Langstreifenflluren). Sie gehören häufig zu den ältesten Feldfluren.-RZs-

Längenmaße

Die Längen-, Hohl- und Gewichtsmaße waren bis ins 18. Jh. nicht einheitlich genormt. Erst durch die Maß- und Gewichtsordnung vom 30. März 1837 wurden geeichte Maße im Herzogtum Braunschweig eingeführt. Sie beruhen auf den in Frankreich bereits eingeführten und dort geeichten Einheitsmaßen, dem Pariser Fuß zu 12 Pariser Linien.

 

1 Pariser Linie    = 1/12 Pariser Zoll                    =    1,98168 Millimeter

1 Zoll              = 1/12 Pariser Fuß                        =    2,378    Zentimeter

1 Werkfuß       = 126,5 Pariser Linien = 12 Zoll   =  28,536     Zentimeter

1 Rheinischer Fuß                                               =   26            Zentimeter

1 Elle               = 2 Werkfuß                                =  57,072     Zentimeter

1 Rute             = 16 Werkfuß                              =    4,56576  Meter

(bei der Feldvermessung wurde die Rute dezimal geteilt 1 R= 4,565798 m)

1 Lachter        = 80 Zoll zu 8,5 Linien                 =    1,91926  Meter

1 Haspelfaden = 3 3/4 Ellen                               =    2,14022  Meter

1 Gebinde       = 90 Faden                                = 192,62         Meter

1 Lop Garn      = 10 Gebinde                             =    1,9262     Kilometer

1 Meile            = 1625 Ruten                             =   7,419422  Kilometer

 1 Braunschweiger Elle                                      = 57,072        Zentimeter

   (vorgeschriebenes Längenmaß für den Marktverkehr mindestens seit

    dem 16.Jh.)

Late

Liten, Laten, Lassen, in fränkischer Zeit bei den Franken und niederdeutschen Stämmen Halbfreie, die meist rechtsfähig, aber dienst- und zinspflichtig und an die Scholle gebunden waren. Sie gingen seit Ende des 9. Jh. in der Gruppe der Hörigen auf. Häufig waren es später Kotsassen mit nur geringem Ackerland (1 Hufe).

 -RZ-

laudenium

Beim Verkauf eines Erbzinsgutes muß das Gut zuerst dem Grundherrn angeboten werden, er besitzt demnach ein Vorkaufsrecht. Macht er davon keinen Gebrauch, so erhält er 2% des Kaufpreises als laudemium (Lehngeld, Entschädigung an den Lehnsherrn).

Legden

Legden:sind brachgefallene und dann meist mit Holz bestandene oder wieder bewaldete ehemalige Äcker oder anderes Nutzland. Häufig in dorfferner Lage oder Land eines wüst gefallenen Dorfes oder Hofes.-RZs-

Lehen

(althochdeutsch lehan, zu leihen); auch Lehn; ein im weitesten Sinne geliehenes Gut, das ein gegenseitiges Treueverhältnis zwischen dem Leihenden und dem Beliehenen begründet.

-RZ-

 

Lehngeld

Seit dem Mittelalter vergab ein Grundherr seinen Besitz in Form eines Lehens an die Bauern. Diese mussten dafür bestimmte Leistungen entrichten, die später in den Meierzins einflossen.  -RZs-

Leibzüchter

Rentner (Leibzuchtshof –Altenteil) Anteil an Garten und Feld.

-RZ-